
23. Juni 2010
Privat Viewing beim LZ-G
Wie auch schon bei der EM 2008, so haben wir auch zur Weltmeisterschaft 2010 in der Wache des LZ-G in Nütschau ein Privat Viewing organisiert. 25 Kameradinnen und Kameraden verfolgten gemeinsam begeistert den Einzug unserer Fußballnationalmannschaft in das Achtelfinale.
Auf unserer Großbildleinwand mit 4 x 6 Meter ist uns wirklich nichts entgangen. Grillfleisch und Wurst sowie ausreichend Getränke sorgten für eine entsprechende Stimmung. Leider gab es nur ein Tor, aber das Ergebniss zählt.
Schland oh Schland ...

04. Juni 2010
Übergabe des Gerätewagen Logistik durch das Innenministerium
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde im Gefahrenabwehrzentrum Neumünster durch den Innenstaatssekretär Volker Dornquast insgesamt 30 Fahrzeuge an den Katastrophenschutz in Schleswig-Holstein übergeben. Beim LZ-G Stormarn wurde der Gerätewagen Logistik in Dienst gestellt.
Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Innenministeriums.

14. - 15. Mai 2010
Duschen bei den Landesmeiterschaften der DLRG
Im Freibad in Trittau fanden am Himmelfahrtswochenende die Landesmeisterschaften der Rettungsschwimmer der DLRG statt. Da die Duschanlagen im Freibad auf einen so großen Ansturm nicht ausgelegt sind, wurde der LZ-G Stormarn gebeten, die Duschanlage vom Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug zu betreiben.
Es war ein kaltes Wochenende, und daher wurden die Duschen sehr gut angenommen. Wir haben ca. 40.000 Liter warmes Wasser produziert und in die Duschzelte gepumpt. Natürlich musste die gleiche Menge als Abwasser in die Kanalisation gepumt werden. In Spitzenzeiten hatten wir 25 Wettkämpfer gleichzeitig unter den wärmenden Duschköpfen.
Dem LZ-G hat dieses Wochenende sehr viel Spaß gemacht. Nebenbei konnten wir zum einen die Technik im Dauerbetrieb testen und zum anderen unsere vielen neuen Kameraden an den Anlage ausbilden.
7. März 2010
Übung auf dem Truppenübungsplatz
Diverse Gebinde mit Gefahrgut liegen verstreut auf einer Wiese, teilweise laufen Flüssigkeiten aus!
So lautete die Meldung zu Beginn der Übung des LZ-G Stormarn. Auf dem Truppenübungsplatz Wüstenei am Rande des Landkreis Stormarn Richtung Lübeck wurde eine große Übungslage dargestellt. Obwohl Regen angesagt war, hatten wir Glück. Der Boden war zwar aufgeweicht, aber es gab keinen Nachschub von oben. Ziel der Übung war es, die Leistungsfähigkeit des Zuges zu überprüfen und eventuelle Schwachstellen zu erkennen.
Der LZ-G verlegte im geschlossen Verband in Nütschau startend zum Übungsgebiet. An der "Einsatzstelle" erfolgte eine erste Lageeinweisung. Unter Chemikalienschutzanzügen (CSA) wurde die Lage erkundet und die Gebinde abgedichtet und geborgen. Eine Dekontaminationsstelle für CSA-Träger dekontaminierte die eingesetzten Kräfte. Auch das Retten eines verunfallten CSA-Träger wurde geübt. MAYDAY - MAYDAY!!! Diese Worte schallten plötzlich über die Einsatzstelle. Mayday ist das gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift festgelegte Notfallsignal an der Einsatzstelle. Die vorher festgelegten und eingeübten Maßnahmen wurden schnell eingeleitet und umgesetzt. Für die Sicherheit der eingesetzten Kameradinnen und Kameraden ist es sehr wichtig, dass diese Handgriffe beherrscht werden, denn auch ein Retter kann schnell zu einem Opfer werden.
Die Lage wurde zielgerichtet abgearbeitet. Die aufgetretenden Engpässe wurden schnell beseitigt. Für die weitere Ausbildung wurden einige Punkte erkannt, die weiter vertieft werden müssen. Mit der Leistungsfähigkeit des Zuges waren wir sehr zufrieden, aber wir wollen ja immer noch etwas besser werden.
10. Januar 2010
Stormarn und der Schnee
Neuschnee und Sturm führten in einigen Landkreisen in Schleswig-Holstein zu massiven Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Teilweise waren Straßen nicht mehr passierbar, Autos blieben in den Schneeverwehungen stecken. Der Rettungsdienst und der Notarzt hätte einige Ortschaften und abgelegene Häuser nicht mehr mit ihren Einsatzfahrzeugen erreichen können.
Daher wurde heute der Dekon P, ein 17 Tonnen Fahrgestell mit Allradantrieb und großer Bodenfreiheit, mit Schneeketten ausgerüstet. Das Fahrzeug wurde nach Reinfeld an die dortige Feuerwehrwache verlegt, da so ein schneller Einsatz des Fahrzeuges möglich ist. Der Kreis Stormarn wird das Fahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes einsetzten. Der Notarzt oder die Besatzung des Rettungswagen werden dann auf das Dekon-P umsteigen und so zur Einsatzstelle gebracht.

12. Dezember 2009
Fahrzeugübergabe

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde durch den Landrat des Kreises Stormarn, Herrn Klaus Plöger, insgesamt fünf Fahrzeuge an den Katastrophenschutz in Stormarn übergeben. Drei Fahrzeuge wurden dem Löschzug- Gefahrgut Stormarn überreicht.
Der Dekon P, ein Fahrzeug, das durch den Bund beschafft wurde, ist für die Dekontamination von Personen vorgesehen. Die Fachdienstausstattung für dieses Fahrzeug wurde noch nicht mit ausgeliefert, sie wird erst später durch den Bund zur Verfügung gestellt.
Das überreichte MZF, ein durch den Kreis Stormarn beschaffter 5 Tonnen Mercedes Benz Sprinter, ist zum einen für den Transport von Einsatzkräften vorgesehen. Außerdem wird auf dem Einsatzfahrzeug Messgeräte für den atomaren Einsatz mitgeführt. Es kann aber auch für Mess- und Probenahmeeinsätze eingesetzt werden. Das Fahrzeug ist eine Ersatzbeschaffung für einen Reaktorerkunder.
Als drittes Fahrzeug beschaffte der Kreis Stormarn als Ersatz für den Gerätewagen Nachschub einen Mercedes Benz Atego 1224 und ließ es zu einem Gerätewagen Logistik ausbauen. In dem festen Kofferaufbau mit einer 1,5 Tonnen Ladebordwand werden Einsatzmittel für den 2. Abmarsch mitgeführt.
Alle drei Fahrzeuge werden in Nütschau stationiert.
Der Zugführer des LZ-G, Claus Havemann, wies darauf hin, dass man bei den Gefahren von heute nicht mit Technik von gestern in den Einsatz gehen kann. Er bedankte sich daher ausdrücklich für die umfangreichen Neubeschaffungen bei der Kreisverwaltung und der Kreispolitik. Nicht nur der Fuhrpark, sondern auch das Gerätehaus und die Ausrüstung wird seit Jahren konsequent modernisiert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Hierbei stehen Leistungsfähigkeit, Funktionalität und einfache Handhabung im Vordergrund der Investitionsentscheidungen. Auch in den nächsten Jahren soll die Modernisierung fortgesetzt werden.
Unser besonderer Dank auch an den ASB-Stormarn in Bad Oldesloe für die Vorbereitung und Durchführung der kleinen Feierstunde. Der Veranstaltung wurde mit viel Liebe zum Detail ein würdiger Rahmen gegeben.
27. November 2009
Jahresabschluss 2009
Traditionell wird am letzte Dienst des LZ-G das abgelaufene Jahr betrachtet und ein Ausblick auf das folgende Jahr gegeben. An dieser Veranstaltung haben auch dieses Jahr wieder der Kreiswehrführer Gerd Riemann, ein Vertreter der Kreisverwaltung, Herr Manke, der Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale Herr Sönke Nehls und ein Vertreter der TEL, Holger Hofmann teilgenommen.
Ein gemeinsames Grünkohlessen rundete die Veranstaltung ab.
23. - 25. November 2009
ABCErkKw vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz (BBK) in Bonn abgeholt
Wie bereits angekündigt wurde der durch den Bund zur Verfügung gestellte ABC- Erkundungskraftwagen (ABCErkKw) technisch modernisiert. Insbesondere die Hard- und Softeware des Rechners wurde erneuert. Daher war es erforderlich, dass vor der Fahrzeugübergabe eine zweitägige Schulung beim BBK in Bonn erfolgte. An dieser Schulung haben drei Kameraden des LZ-G Stormarn teilgenommen.
Am dritten Tag wurde das Fahrzeug im Auslieferungslager des BBK übergeben, wo neben diversen ABCErkKW auch andere KatS-Fahrzeuge für Ihre Übergabe an die Einheiten vorbereitet werden.


11. November 2009
18:18 Uhr: Alarmübung in Bargteheide
Im Gewerbegebiet in Bargteheide läuft Gefahrgut aus! Diese Meldung ereilte die 75 Kameradinnen und Kameraden des LZ-G Stormarn per Alarmempfänger. Der komplette Zug wurde per Vollalarm durch die Leitstelle Süd alarmiert. 18:18 Uhr am 11.11.? Für erfahrene Kräfte ein eindeutiger Hinweis: Das könnte sich um eine Alarmübung handeln. Und die Vermutung war richtig!
Im Rahmen einer solchen für die Einsatzkräfte überraschenden Übung werden die Alarmierungswege und -zeiten überprüft. Wichtig ist es dann auch, beim Eintreffen der Einsatzfahrzeuge am Einsatzort möglichst schnell in geordnete Strukturen zu arbeiten. Die Fahrzeuge müssen so aufgestellt werden, dass sie zum einen möglichst nah am benötigten Ort stehen, andererseits darf aber auch die Einsatzstelle nicht zugeparkt wird. Die Einsatzkräfte müssen Ihre Aufträge erhalten, denn die Lage wollen wir möglichst schnell und sicher in den Griff bekommen. Dabei muss aber die Sicherheit des Personals im Vordergrund stehen.
Gegen 20:00 Uhr wurde die Übung beendet. Die erteilten Einsatzaufträge Sichern der Einsatzstelle, Umpumpen des vermeintlichen Gefahrgutes sowie behelfsmäßige Dekontamination der eingesetztes Chemikalienschutzanzugträger wurden zielsicher erledigt. Die zur Einsatzstelle alarmierte Betreuungsgruppe des ASB aus Bad Oldesloe versorgte die Einsatzkräfte mit einer guten Gulaschsuppe und mit Getränken.
Fazit der Übung: Alles lief wie geplant, kleinere Probleme konnten schnell gelöst werden.
Bericht auf ln-online
Video auf ln-online
12. September 2009
Dekontaminationsübung mit dem THW in Lübeck
150 Beteiligte vom THW und LZ-G Stormarn haben heute im Rahmen einer Übung in Lübeck das Dekonkonzept für Einsatzkräfte bei Öl-Schadensfällen auf der Nord- oder Ostsee getestet. Ca. 80 Personen wurden dekontaminiert.
Seit drei Jahren hat das THW und der LZ-G Stormarn ein Dekonkonzept erarbeitet, bei dem die besonderen Anforderungen bei großen Ölschadensfällen an der Küste berücksichtigt werden. Die Aufgabenstellung hieß: Die Einsatzkräfte, die für die Reinigung von Küsten und Stränden nach großen Ölhavarien an der Nord- und Ostsee eingesetzt werden, sind im besonderen Maße mit Ölen kontaminiert. Eine große Anzahl von Kräften müssen mit besonderer Schutzbekleidung ausgestattet und in die Arbeitsschutzmaßnahmen eingewiesen werden und sind bei Einsatzende zu dekontaminieren und wieder mit der normalen Einsatzschutzbekleidung einzukleiden.
Bereits im Rahmen der großen länderübergreifenden Ölschadensübung im Jahre 2007 wurde das Konzept erstmalig erprobt. Die so erlangten Erfahrungen wurden analysiert und das Konzept wurde dann weiterentwickelt. Unter der Übungsleitung des Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (lKS-SH) und der Zugführung des THW Lübecks wurde das finale Konzept heute in die Praxis umgesetzt.
Als Ergebnis steht nunmehr ein praktikables Dekonkonzept zur Verfügung, dass auch durch andere Kräfte des THW und von ABC Einheiten der Feuerwehr mit der ABC Bundesausstattung umgesetzt werden kann. Bereits in 2 Wochen erfolgt eine gleichartige Übung des LZ-G Pinneberg mit dem THW.
Die Übungsleitung, die Zugführung des LZ-G Stormarn sowie die Übungsbeobachter, unter anderem das Havariekommandos in Cuxhaven, bewerteten die Übung als großen Erfolg. Die gesetzten Ziele wurden erreicht. Besonders hervorgehoben wurden die außerordentlich motivierten ehrenamtlichen Helfer vom THW und der Feuerwehr.
Unser Dank gilt dem THW für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Bericht des THW
04. August 2009
ABC-Erkundungskraftwagen (ABCErkKw) wird modernisiert
Ab heute ist der ABCErkKw des LZ-G Stormarn für ca. 3 Monate außer Dienst. Das durch die Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung gestellte Einsatzfahrzeug wird modernisiert.
Die Nachrüstung (Upgrade) der ABC-Erkundungskraftwagen umfasst die Aktualisierung und Erweiterung insbesondere von
- Messrechner mit Touchscreen-Monitoren
- Mess-Software und weitere Anwendersoftware
- Digitale Karten Deutschland
- Wartung radiologisches Mess-System
- FH40G Halterung und EMV-Abschirmung
- Luftansaugung in Außenwand
- Energieversorgung
- Drucker
- Tastaturschublade
- Dokumentation und Schulung
Die ab 2001 ausgelieferten ABC-ErkKW, die auch nach 2009 im Bundesbestand verbleiben, erhalten gemäß Konzeption der Ausstattung eine Aktualisierung der Ausstattung, da die
Messrechner zwischenzeitlich nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Dieses Upgrade der ABC-ErkKW umfasst neben dem Messrechner noch weitere Optimierungspunkte.
Einzelnen handelt es sich dabei um folgende Punkte:
Messrechner und Mess-Software
Die Messrechner der ABC-ErkKW werden durch einen aktuellen und leistungsfähigen Rechner ersetzt, der auch eine Bedienung der Mess-Software über Touchscreen-Monitore
ermöglichen wird. Er wird mit einer ebenfalls aktualisierten Mess-Software unter dem Betriebssystem Windows XP Professional laufen und Kartenmaterial von Deutschland sowie
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und den Gemeinsamen Stoffdatenpool Bund/Länder (GSBL) installiert bekommen.
Neben der Portierung auf Windows XP wurde die Messsoftware u. a. im Bereich der Kartendarstellung erweitert und verbessert, ebenso konnten die Ladezeiten deutlich verkürzt
werden. Des Weiteren werden bei dieser Softwareaktualisierung dringende Optimierungen und Fehlerbereinigungen im internen Programmablauf vorgenommen, die Kommunikation
mit der Messleitkomponente vorbereitet sowie für den Bediener unabdingbare Verbesserungen in der Bedienung und Darstellung vorgenommen. Auch eine
Kartendarstellung bei den chemischen Messungen ist nun Teil der Software. Durch die neue zusätzliche Eingabemöglichkeit über den Touchscreenmonitor ergeben sich für den
Anwender weitere Verbesserungen in der Bedienung. Sämtliche Änderungen und Neuerungen werden den Bedienern in Schulungen vorgestellt.
Weitere Optimierungen am Messsystem des ABC-ErkKW
Das radiologische Mess-System wird auf die aktuellen, nach Strahlenschutzverordnung vorgegebenen Berechnungsgrundlagen angepasst. Das FH 40 G erhält eine verbesserte
EMV-Abschirmung. Gleichzeitig wird eine Wartung der Messsonde durchgeführt. Eine neu entwickelte Halterung für das vorhandene Messgerät FH 40 G stellt eine erhebliche
Verbesserung für die gesamte Handhabung des Messgerätes, insbesondere beim Ein- und Ausbau für den abgesetzten Messmodus dar.
Für den chemischen Nachweis (PID, IMS und Prüfröhrchen) werden vier Ansaugstutzen in die rechte Außenwand des Fahrzeugs eingebaut.
Auf Grund des höheren Energieverbrauchs aktueller Rechner, Monitore und leistungsfähigen Drucker und im Hinblick auf zukünftige Möglichkeiten insbesondere im Bereich
Datenfernübertragung erhält der Messcontainer eine Aufrüstung der Energieversorgung durch Einbau einer Batterie mit höherer Kapazität (120 Ah Blei-Gel-Batterie).
Für den Ausdruck von Messergebnissen und Kartendarstellungen ist weiterhin ein Farbdrucker notwendig. Es wird nun ein System auf 230 V-Basis mit Sinus-Wechselrichter
installiert, das zur leichteren Bedienung und Wartung auf einer Schublade im mittleren Fach des Messcontainers installiert wird.
Die Tastaturschubladen werden gegen eine robustere Ausführung ausgetauscht, die auch mehr Ablagefläche bietet.
Dem aktualisierten ABC-ErkKW wird eine ebenfalls aktualisierte Dokumentation (Handbücher) beigefügt. Darüber hinaus werden drei Besatzungsmitglieder in einer
zweitägigen Schulung zeitgleich mit der Wiederauslieferung des Fahrzeugs bzgl. der Neuerungen durch das Upgrade ausgebildet, so dass eine sofortige Einsatzbereitschaft nach
Rückkehr an den Standort sichergestellt ist.
13. Juli 2009
Neuer stellvertretender Zugführer
Im Rahmen einer kleinen internen Feierstunde hat der Kreisbrandmeister Gerd Riemann Matthias Stark aus Badendorf zum neuen stellvertretenden Zugfüher des Löschzug- Gefahrgut Stormarn ernannt. Matthias Stark ist seit fast 10 Jahren im LZ-G aktiv und führte seit 2005 die Einsatzkomponente II. Die Internettredaktion des LZ-G wünscht Matthias viel Freude bei seinem neuen Amt.
Der bisherige stellvertretende Zugführen, Martin Bornhöft, musste leider aus beruflichen und persönlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellen, da er im Moment nicht die für die Aufgabe erforderliche Zeit zur Verfügung hat. Er bleibt dem LZ-G aber als Gruppenführer in der Einsatzkomponente I erhalten. Der Kreiswehrführer dankte dem Nienwohlder Kameraden Martin Bornhöft für das erbrachte Engagement. Der LZ-G Zugführer Claus Havemann freut sich ausdrücklich darüber, dass Martin Bornhöft mit seinem Fachwissen dem LZ-G erhalten bleibt.
Neuer Leiter der Einsatzkomponente II wird der Reinfelder Kamerad Martin Dillig.
17. Mai 2009
24 Stundenübung mit dem LZ-G Herzogtum-Lauenburg
Vom 16. Mai bis zum 17. Mai haben die Löschzüge-Gefahrgut der Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn eine gemeinsame 24 Stundenübung absolviert. Übungsziele der Übung waren:
1. Zusammenarbeit mit dem LZ-G RZ
2. Mess- und Probenahmeanweisung im 24 Stunden Schichtbetrieb
3. Kontaminationsnachweis und Dekontamination von Personen, Gerät und Fahrzeugen im A-Fall
4. Abarbeiten einer größeren C-Lage in Zusammenarbeit mit einem zweiten LZ-G
5. Verlegungsübung des LZ-G Stormarn
6. Erprobung des Logistikkonzeptes LZ-G Stormarn
02. März 2009
Fahrzeugübergabe an LZ-G
Katastrophenschutz wird technisch weiter aufgerüstet -
Innenminister Hay stellt zehn Dekon-LKW P in Dienst
RENDSBURG. Der Katastrophenschutz in Schleswig-Holstein wird technisch weiter aufgerüstet. Innenminister Lothar Hay stellte am Montag (2. März) in Rendsburg zehn Lastkraftwagen für die Dekontamination in Dienst. Diese Spezialfahrzeuge transportieren das Gerät, mit dessen Hilfe Einsatzkräfte und zivile Personen nach einem Unfall mit gefährlichen Stoffen hygienisch gereinigt und dekontaminiert werden. Die Lastwagen sind beispielsweise mit Duschzelten, Duschwannen, Wasserdurchlauferhitzer, Zeltheizung, Schmutzwasserpumpen und Wasserbehältern beladen. Die zehn Dekontaminationsfahrzeuge kosten zusammen mit der Spezialausrüstung insgesamt zwei Millionen Euro. Die Kosten übernimmt der Bund. Jeweils ein Spezialfahrzeug wird in Neumünster sowie in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Schleswig-Flensburg, Steinburg, Stormarn, Ostholstein, Plön, Segeberg und Pinneberg stationiert. Die Spezialausrüstung fehlt noch; sie wird derzeit beschafft und so schnell wie möglich ausgeliefert.
15 weitere Fahrzeuge wurden auf die übrigen Bundesländer verteilt, erklärte MdB Bettina Hagedorn, die als Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages für die finanzielle Absicherung des Programms mit zuständig ist. „Die Auslieferung der Fahrzeuge ist der Beginn eines Programms, mit dem der Bund innerhalb der nächsten 14 Jahre seine Ausstattung grundlegend umstrukturieren und den künftigen Erfordernissen anpassen wird“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, der eigens aus Bonn angereist war.
„Mit der Zuteilung von 10 Fahrzeugen an das Land Schleswig-Holstein hat der Bund auf den im Vergleich zu den anderen Ländern relativ niedrigen Bestand reagiert und den Gesamtfehlbestand auf zwei Fahrzeuge reduziert“, so Unger. Insgesamt, so Unger werden den Ländern im Rahmen des ergänzenden Katastrophenschutzes des Bundes in den nächsten Jahren rund 5000 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. So seien 280 KTW derzeit bestellt – 21 davon bekommt Schleswig-Holstein. Im Bereich des Brandschutzes befinden sich die Ausschreibungsverfahren für Löschgruppenfahrzeuge und Schlauchwagen kurz vor der Vergabe.Im 2. Quartal 2010 wird mit der Auslieferung der ersten Fahrzeuge gerechnet.
Innenminister Lothar Hay bezeichnete Investitionen in den Katastrophenschutz als sinnvoll und unverzichtbar. Seit 2004 habe das Land zusammen mit den Kreisen und kreisfreien Städten mehr als sieben Millionen Euro investiert, um die Ausstattung für den Katastrophenschutz zu verbessern. Noch wichtiger als das Geld sei jedoch das ehrenamtliche Engagement der Frauen und Männer. "Wir können auf die vielen freiwilligen Helfer nicht verzichten", sagte der Minister und ergänzte: „Kommunalpolitiker, die für die Zusammenlegung oder gar Auflösung von Feuerwehren plädieren, sollten lieber zurücktreten.“ Die hohe Motivation und Professionalität der Feuerwehren seien Garanten für eine erfolgreiche Bewältigung von Katastrophen.
Text / Fotos: LFV/Holger Bauer

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Der Innenminister Lothar Hay und MdB Bettina Hagedorn mit unserem Gerätewart Sven Höhnke bei der Übergabe in Rendburg
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25. Oktober 2008
Forum ABC: Gefahrgutspezialisten tagten
Die Zugführer der Löschzüge Gefahrgut und die Kreisfachwarte „Strahlenschutz“ und „ABC“ der Kreis-/Stadtfeuerwehrverbände sowie der Berufsfeuerwehren trafen sich am vergangenen Sonnabend zu einer Tagung in der Kreisfeuerwehrzentrale Stormarn in Nütschau. Fachleiter Martin Schuldt lieferte den Gefahrgutspezialisten neueste Informationen für deren Arbeit. So ging es unter anderem um die Pläne des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenabwehr (BBK) zum Thema Ersatzbeschaffungen von KatS-Fahrzeugen.
Landesbrandmeister Detlef Radtke war zu Gast und informierte über Neuigkeiten aus dem Verbandsleben. Vom Amt für Katastrophenschutz referierte Thomas Heise über die Neukonzeption der in die Jahre gekommenen Reaktorerkundungsfahrzeuge. Sollten die Planungen der Arbeitsgruppe, in der auch der Landesfeuerwehrverband vertreten ist, weiterhin so konstruktiv weiterlaufen, dürfte 2009 mit dem Bau des ersten Prototypes zu rechnen sein. Der LZG des Kreises Pinneberg stellte danach sein neues Fahrzeugkonzept vor, das nun auf Abrollbehältern basiert. Mit einem AB-Gefahrgut und einen dreiachsigen Trägerfahrzeug wurden hier die ersten Schritte getan. Claus Havemann, Zugführer des LZG Stormarn, nutzte abschließend die Gelegenheit, den Neubau des Gerätehauses des LZG auf dem Gelände der Kreisfeuerwehrzentrale vorzustellen.
Quelle: LFV Schleswig Holstein Newsletter
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Die Zugführer LZ-G und Fachwarte Gefahrgut aus Schleswig-Holstein
im Kreisfeuerwehrzentrum Stormarn |
08. März 2008
Hochmoderne Heimstatt für Stormarns LZ-G eingeweiht
Große Freude bei den Stormarner Feuerwehren und speziell beim Löschzug Gefahrgut (LZ-G) des Kreisfeuerwehrverbandes: Nach neunmonatiger Bauzeit wurde am Samstag, 08. März 2008, auf dem Gelände des Kreisfeuerwehrzentrums im Travenbrücker Ortsteil Nütschau ein großer Erweiterungsbau offiziell eingeweiht, der insbesondere dem Stormarner „Löschzug Gefahrgut“ (LZ-G) als zeitgemäße Heimstatt dienen soll.
Rund 2,5 Mill. Euro investierte der Kreis seit August 2006 in die zukunftsweisende Doppel-Baumaßnahme in Nütschau, davon allein 1,6 Mill. Euro für den jetzt fertig gestellten Neubau mit seiner Nutzfläche von 790 qm. Bereits im vergangenen Frühjahr war der hochmoderne Übungsplatz für die praktische Ausbildung der knapp 3300 Aktiven in den 89 Freiwilligen Feuerwehren und vier Werkfeuerwehren des Kreises in Betrieb genommen worden. Der bisherige Übungsplatz von 1987 war zeitgleich zum Parkplatz mit 72 Stellplätzen umgebaut worden.
Kreisbrandmeister Gerd Riemann (Reinfeld) begrüßte zu der Einweihungs-Feierstunde – an die sich eine Besichtigung der neuen Räumlichkeiten und ein rustikales Spanferkelessen anschlossen – knapp 150 geladene Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, aus Kreispolitik und Verwaltung, Vertreter der Baufirmen, dazu LZ-G-Abordnungen aus allen Teilen des Landes.
Alle Redner – Kreiswehrführer, Landrat Klaus Plöger, der Vorsitzende des zuständigen Wirtschafts-, Planungs- und Bauausschusses im Kreistag, Detlev Hinselmann (CDU), sowie der Zugführer des LZ-G, Oberbrandmeister Claus Havemann (FF Hoisdorf) – äußerten ihre Freude über die jetzt abgeschlossenen Baumaßnahmen und lobten die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Kreisfeuerwehrverband, Kreispolitik und Kreisverwaltung in der fünfjährigen Planungs- und Bauphase des Mammutprojekts.
Besonderes Lob und Dank von allen Seiten erhielt Ehrenkreisbrandmeister Harry Ramm (67) aus Grabau, den nicht nur der Landrat als den „Motor des Vorhabens“ während seiner Amtszeit bis Oktober 2005 bezeichnete – eines Vorhabens, das gleichermaßen einen „wichtigen Baustein für die zeitgemäße Ausbildung der Feuerwehren in Stormarn“ wie auch für die Bereitstellung moderner Arbeitsbedingungen für den seit 1976 bestehenden Stormarner Löschzug Gefahrgut (LZ-G) darstelle.
Landrat Klaus Plöger bescheinigte der hoch motivierten 65-köpfigen LZ-G-Truppe (unter ihnen auch zwei junge Damen) mit ihrem Zugführer Claus Havemann „langjährige Superarbeit“ bei ständig zunehmendem Aufgabenspektrum. Neben dem normalen Feuerwehrdienst in ihren Heimatwehren absolvieren diese Spezialkräfte jährlich durchschnittlich 30 Dienstveranstaltungen im LZ-G.
Der jetzt in Betrieb genommene Erweiterungsbau ist die siebente Großbaumaßnahme in Nütschau in gut 40 Jahren, in denen der Kreis an diesem Standort umgerechnet mehr als fünf Millionen Euro investiert hat. Was im August 1967 mit der damaligen Kreisschlauchpflegerei begann und sich im September 1978 mit dem ersten Bauabschnitt für das Kreisausbildungszentrum fortsetzte, erfuhr in den Jahren 1987, 1991 und 1999 nochmals drei Erweiterungen; 2007 folgte der bereits erwähnte „Truppenübungsplatz“ (so stets vom Landrat bezeichnet).
Direkt angrenzend an den Garagentrakt von 1967 und 1991, sind jetzt sechs weitere Stellplätze für die bisher an verschiedenen Standorten im Kreis untergebrachten Einsatzfahrzeuge des LZ-G entstanden, ferner eine Waschhalle für alle in Nütschau stationierten Fahrzeuge sowie Werkstatt- und Lagerräume einschließlich einer hochmodernen Dekon-Anlage für Chemie-Schutzanzüge; die CSA-Anzüge mussten bisher in Hamburg bzw. in Bad Segeberg gereinigt werden.
Im Untergeschoss des Neubaus in Hanglage finden Umkleide-, Sanitär- und Büroräume für den LZ-G Platz. Hinzu kommt ein separat zugänglicher gemeinsamer Büroraum für den Kreisjugendfeuerwehrwart und die Brandschutzerziehung (BE/BA). Ebenfalls gesondert zugänglich sind Sanitärräume für die Außenausbildung auf dem benachbarten Übungsplatz.
Um die kreisweite Hilfsfrist von 40 Minuten zu gewährleisten, bleiben vier der zehn Einsatzfahrzeuge des LZ-G auch weiterhin dezentral stationiert in Reinfeld, Bargteheide, Hoisdorf und Trittau. In drei jetzt frei gewordenen Stellplätzen im Nütschauer Garagentrakt von 1991 werden künftig Einsatzfahrzeuge der Stormarner TEL (Technische Einsatzleitung) – Führungseinheit des KFV im Katastrophenschutz – Platz finden; diese sind bisher noch in der Turmstraße in Bad Oldesloe untergebracht.
Quelle: KFV-Stormarn
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Der Landrat Klaus Plöger und der Zugführer LZ-G Claus Havemann | | Die Kreispräsidentin Christa Zeuke im Gespräch mit den Gästen |